Presse 1999

Das Jahr 1999: Otto Buchholz, damals Vorstand der Hamburger Krankenhausgesellschaft und zugleich Geschäftsführer des Elim-Krankenhauses, versucht weiterhin, die Gründung eines Diakonieklinikums auf dem Gelände in Alten Eichen zu verhindern. Obwohl seine Chancen gering sind, hofft er, „irgendwie“ doch noch an den Sparbierplatz heran zu kommen. Deshalb spielt er auf Zeit. Er sabotiert gezielt die Pläne der drei anderen Kliniken. Immer wieder bringt er „stattdessen einen Neubau im Stadtteil Eimsbüttel ins Gespräch“. Um Zeit zu gewinnen, plant er hohe Investitionen ins Elim. Angeblich will er das Krankenhaus als „eigenständiges Stadtteilkrankenhaus“ erhalten, obwohl die Behörden das nicht finanzieren wollen. 

Die Welt, 26.11.1999
Fusion der evangelischen Kliniken Alten Eichen, Bethanien und Jerusalem geplant

■ Die drei evangelischen Kliniken Diakonie Krankenhaus Alten Eichen in Eimsbüttel-Stellingen (230 Betten), Bethanien in Eppendorf (170 Betten) und Jerusalem in Eimsbüttel (105 Betten) wollen künftig zusammenarbeiten. Eine Fusion wird nicht ausgeschlossen. Denkbar sei auch, dass das Krankenhaus Elim in das Zukunftskonzept einbezogen wird. Ein gemeinsames Konzept für ein „Diakonie-Klinikum Hamburg“ wurde der Gesundheitsbehörde und den Krankenkassen übermittelt. Danach ist vorgesehen, Kompetenzbereiche gebündelt weiter zu entwickeln, dazu gehören unter anderem Chirurgie, Innere Medizin, Geriatrie, Orthopädie, Gynäkologie, Urologie und Notfallmedizin. Sondierungsgespräche über eine Konzentration der Kliniken an einem Standort laufen noch. Es gebe Erweiterungsmöglichkeiten auf dem Gelände von Alten Eichen, teilten die Kliniken am Donnerstag mit. Dabei gehen die Häuser davon aus, dass nach dem Beschluss für den Neubau in Barmbek „die Stadt auch die Neustrukturierung in Eimsbüttel unterstützen wird“. Grundsätzlich hat Hamburg 100 Millionen Markfür derartige Leistungen zur Verfügung gestellt.

NDR Pressemitteilung, 27.11.1999
NDR Hamburg-Welle 90,3
Gesundheitsbehörde für gemeinsames Klinikum in Alten Eichen 

■ Im Bezirk Hamburg-Eimsbüttel wird wahrscheinlich ein neues Krankenhaus entstehen. Die drei evangelischen Krankenhäuser Alten Eichen, Bethanien und Jerusalem wollen stärker kooperieren, eventuell sogar fusionieren. Das berichtete die NDR Hamburg-Welle 90,3 exklusiv. Nun liegen die ersten Reaktionen vor.

Das evangelische Krankenhaus Elim will sich nicht an dem Projekt beteiligen und nicht mit den anderen Kliniken fusionieren , sagte der Direktor der Klinik zu 90,3.

Diese Entscheidung stößt bei der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales auf Kritik, erfuhr Bernd Seguin, Redakteur der NDR Hamburg-Welle 90,3.

Denn die Pläne für das neue Diakonie-Klinikum Hamburg in Eimsbüttel werden von der Hamburger Gesundheitsbehörde begrüßt.

Der Aufsichtsrat des evangelischen Krankenhauses Elim hat sich dafür entschieden, den Standort in der Hohen Weide auszubauen
und zu modernisieren.

Elim soll als eigenständiges Stadtteilkrankenhaus für Eimsbüttel bestehen bleiben, so Otto Buchholz, der kaufmännische Direktor der Klinik, zu 90,3.

In den nächsten Jahren will Elim erhebliche Modernisierungs- und Neubauarbeiten durchführen, damit das Krankenhaus auf Dauer attraktiv und wettbewerbsfähig bleibt.

So soll z.B. für dreieinhalb Millionen Mark eine moderne Intensivstation gebaut werden. Geplant ist ebenso ein dritter Kreißsaal – denn Elim will seine Kapazitäten in der Gynäkologie und Geburtshilfe so ausbauen, dass schon im nächsten Jahr mindestens 1000 Entbindungen geschehen können.

Rund zehn Millionen Mark Investitionskosten werden für die beabsichtigten Veränderungen benötigt.

Fraglich ist allerdings, ob die Gesundheitsbehörde dieses Geld bewilligt. Die Behörde favorisiert das von den Krankenhäusern Alten Eichen, Bethanien und Jerusalem geplante Diakonie-Klinikum Hamburg in Alten Eichen und hofft, dass Elim sich doch noch an diesem Projekt beteiligt.


30.11.1999 

Hamburger Kliniken schließen sich zusammen. Das Elim weigert sich

■ Die benachbarten [sic!] Krankenhäuser Alte Eichen, Bethanien und Jerusalem-Krankenhaus haben nach Hamburger Medienberichten ein Konzept für ein Diakonie-Klinikum Hamburg entwickelt.

Es gebe Sondierungsgespräche über eine Konzentration der drei Kliniken an dem Standort Alte Eichen in Hamburg-Stellingen, hieß es in den Zeitungsberichten.

Das ELIM-KRANKENHAUS IN EIMSBÜTTEL, das ebenfalls an den Gesprächen beteiligt war, ist jetzt aber ausgestiegen.

Der kaufmännische Direktor von Elim, Otto Buchholz, brachte STATTDESSEN einen NEUBAU IM STADTTEIL EIMSBÜTTEL ins Gespräch. 

Hamburgische Krankenhausgesellschaft, 25.10.1999
Otto Buchholz
■ Im Oktober 1974 hatte Otto Buchholz in Personalunion sowohl die Geschäftsführung des Krankenhauses Elim wie auch der Stiftung Elim übernommen. Daneben wirkt Buchholz seit vielen Jahren auch in wesentlichen Bereichen des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland, in der Diakonie und im hamburgischen Gesundheitswesen mit. Heute ist Otto Buchholz stellvertretender Vorsitzender des Verbandes freigemeinnütziger Krankenhäuser in Hamburg, Vorstandsmitglied des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Hamburg und Vorstandsmitglied desVerbandes freikirchlicher Diakoniewerke in Deutschland. 1996 und 1997 war Otto Buchholz turnusgemäß 1. Vorsitzender der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft, seit 1998 ist er 2. Vorsitzender der HKG.

.

Print Friendly
Veröffentlicht unter Presse