JUGENDSEITE der INITIATIVE

1. Junioren/Ansetzungen 2006/1. Halbjahr – Hier klicken
2. Junioren/Ansetzungen 2006/2. Halbjahr.
3. Trainingszeiten 2006 auf dem öffentlichen Sparbierplatz.
4. Sparbierplatz und Bosseplatz: Woher kommen diese Namen?
5. Auch 2007: Spiele auf der öffentlichen Sportfreifläche Sparbierplatz
6. News vom Juli bis Dezember 2007




(Sticker von 2004: Aus der Bebauung ist auch 2007 nichts geworden)

Liebe Kinder und Jugendliche,
liebe Mädchen und Jungs. 

Dies ist das weblog der Initiative gegen die Bebauung des Sparbierplatzes. Wir treten dafür ein, dass diese kommunal-öffentlicheFreifläche weiterhin von Euch und anderen benutzt werden kann – nicht nur als öffentliche Sportfläche, sondern oder auch als Platz, auf dem zum Beispiel im Sommer große Feste gefeiert werden. Ganz unabhängig von der konkreten Nutzung ist der Erhalt dieser 22.000 qm große Fläche als kommunal-öffentlicher (nichtstaatlicher, nichtkommerzieller) Raum von allgemeinem Interesse und wegen seiner ungewöhnlichen Weite im dicht bebauten Kerngebiet von Hamburg-Eimsbüttel ist er selbstverständlich auch für die Mehrheit von Bedeutung, die ihn selbst nicht als Sportfläche benutzt. Es geht hier also nicht in erster Linie um einen Sportplatz!

Wie Ihr wißt, ist der Fortbestand dieses öffentlichen Platzes akut gefährdet, weil vor einigen Jahren einige christliche Krankenhausfunktionäre mit Vertretern des Hamburger Rechtssenats beim Bier zusammen saßen und sich überlegten, wie sie ihre geschäftlichen Aktivitäten ausdehnen können.

Ihr Problem war, was Eimsbüttel betrifft: Hier gibt es Krankenhäuser und Ärzte wie Sand am Meer, aber praktisch nur zwei große kommunal-öffentliche Freiflächen.

Da hatten diese Herren (und einige Damen) ein Problem. Genau genommen zwei Probleme. Erstens mussten sie einen Krankenhaus-Bedarf erfinden. Zweitens ist dieser Platz, den sie im Auge haben, ein öffentlicher Platz, der wegen seiner Größe eine wichtige Erholungsfunktion hat und der obendrein von vielen nicht vereinsgebundene Sportlern (zum Joggen, zum Ballspiel etc.) sowie von fünf Vereinen kostenlos genutzt werden kann.

Zum ersten Problem fiel ihnen das Thema „Anreise der Kranken“ ein. Sie dachten sich eine gehbehinderte Oma aus, die es nicht mehr zur Klinik Alten Eichen im Eimsbütteler Stadtteil Stellingen schafft. Für diese Oma müsse dringend ein Krankenhaus direkt neben der U-Bahn-Haltestelle Christuskirche entstehen. Das ist natürlich Unsinn, denn Omas gibt es auch im (ohnehin schlecht „versorgten) Eimsbüttler Stadtteil Stellingen, die dann ins Zentrum fahren müssten. Und diejenigen, die im Kerngebiet leben, finden hier bereits alles, was sie brauchen.

Außerdem fällt uns da gleich noch etwas auf: War es nicht diese Oma, der man gerade noch den Zuschuss für die Herztropfen gestrichen hat?

Das zweite Problem dieser Herren (und einzelnen Damen) war und ist: Anfang 2001 war vom damaligen SPD-Senat verbindlich festgelegt worden, dass dieses Klinikum in Stellingen auf dem Gelände des Krankenhauses Alten Eichen gebaut werden soll. Aber die christlichen Krankenhausmanager verzögerten die Umsetzung dieses Beschlussses, weil sie hofften, nach dem Wahlerfolg vonSchill-Partei und CDU (die städtische Krankenhäuser privatisieren und kirchliche Einrichtungen besonders fördern wollen), doch noch den öffentlichen Sparbierplatz im Zentrum von Eimsbüttel bebauen zu können.

In der ersten Zeit fanden sie dieses Ansinnen selbst noch soungeheuerlich, dass sie zunächst auch an das Gelände des Jerusalem-Krankenhauses dachten. Zudem konnten weder die christlichen Krankenhausmanager noch der neue Rechtssenat sicher sein, ob die Verantwortlichen des ETV ihnen zur Seite springen würden. Immerhin verstößt ja auch die „Idee“, ausgerechnet eine Sportfreifläche durch eine Klinik (in der Nähe des UKE!) zu ersetzen, gegen all das, was üblicherweise über die „Gesundheit“ von Sport so gesagt wird (als ginge es nicht um Spaß).

Und wieso spielt hier eigentlich plötzlich der Großverein ETV in dieser Auseinandersetzung eine Rolle? Der öffentliche Platz gehört ja nicht dem ETV! Die ETV-Fußballer nutzen diesen Platz zwar besonders oft, aber sie haben gegenüber anderen Nutzern und gegenüber der Öffentlichkeit keinen besonderen Anspruch auf diesen Platz.

Dass man den ETV jetzt zum „Schiedsrichter“ über die Zukunft der kommunal-öffentlichen Fläche machen will, liegt daran, dass Rechtssenat und SPD-Eimsbüttel jemand brauchen, auf den sie sich (scheinbar) berufen können.

Der ETV ist als ehemals deutschvölkischer „Traditionsverein“ für seine guten Verbindungen zu den jeweils Mächtigen bekannt. Auf diese Weise ist er groß und bedeutend geworden. Auf diese Weise kam übrigens 1933 auch der Benennung dieser Fläche nach dem ETV-Funktionär Julius Sparbier zustande!

Damit es der ETV-Führung leichter fällt, sich von Schillpartei, CDU & SPD trotz aller Proteste als „Stimme der Öffentlichkeit“ darstellen zu lassen, hat man der Geschäftsleitung zunächst in nichtöffentlichen Verhandlungen und dann auch öffentlich Millionensummen als „Kompensationsleistungen“ versprochen, darunter eine Sporthalle. Wie gesagt: Nicht den öffentlichen Nutzern, sondern dem ETV, dem der Platz nicht gehört!

Ausschlaggebend für die durch nichts legitimierte „Zustimmung“ der ETV-Führung zu einer Privatisierung und Bebaung dieser Fläche war und ist ihre gegenüber den öffentlichen Bedürfnissen ausdrücklich vereinsegoistische und „betriebswirtschaftliche“ Haltung: Diese Leute hoffen, dass der von ihnen nach „modernen Gesichtspunkten“ geführte Verein gewinnt, wenn das kommunal-gesellschaftliche Eigentum an dem Platz abgeschafft wird. Dieses vereinsmeierische Kalkül, das keineswegs von allen ETV-Mitgliedern geteilt wird, wird eine ganze Menge Leute gegen diese Vereinsführung aufbringen.

Jetzt geht mit der öffentlichen Planauslegung der Kampf erst richtig los. Dazu haben wir auch die Unterstützung von einem Rechtsanwalt, aber letztlich entscheidend wird der politische Druck auf den Senat und auf den Bezirk sein. Dabei brauchen wir auch eure Hilfe, damit den „Bauherren“ von der Agaplesion AG/Diakonie und dem Hamburger Rechtssenat so richtig der Spaß verdorben wird, wenn sie die Bebauung dieser kommunal-öffentlichen Freifläche verwirklichen wollen.

Also: es ist notwendig, dass alle, die diese öffentliche Fläche – nicht nur als Sportfreifläche! – verteidigen wollen, Präsenz zeigen. Wir würden uns freuen, wenn ihr auch zu unseren nächsten Veranstaltungen kommt und ansonsten, gemeinsam mit den in dieser Sache engagierten Trainern überlegt, wohin der nächste Ball geschossen werden soll …

Eure
Initiative

(März 2006)


Morgenpost 25.9.2003

TRAINIEREN & SPIELEN AUF DEM KOMMUNAL-ÖFFENTLCHEN SPARBIERPLATZ

Der 22.000 qm große kommunal-öffentliche Sparbierplatz ist als riesige unbebaute Fläche im Kerngebiet von Hamburgr-Eimsbüttel auch für all jene von Bedeutung, die ihn nicht als Sportfreifläche nutzen. Die vereinsungebundenen Sportler + die Vereine sind daher nicht die einzigen, die am Erhalt dieser Freifläche interessiert sind. Wir verteidigen diesen Platz daher auch nicht in erster Linie als „Fußballplatz“, sondern als allgemeinen öffentlichen Raum.

Nutzer der öffentlichen Sportfreifläche sind zum Beispiel:

• Vereinslose Sportler/innen: Beide Plätze werden regelmäßig von Sportler/innen genutzt, die keinem Verein angehören.
• LATINOAMERICANO DE FÚTBOL: Regelmäßig finden Turniere politischer und kultureller migrantischer Clubs und Vereinigungen statt.
• Der Club Deportivo Espanol – Asociation Cultural Galega, Boschstraße 15, 22761 Hamburg.
• Der SSC Italia Amburgo e. V. mit Sitz im Lianenweg.
• Der AC Italia. Das Training findet jeden Montag und Freitag auf dem Sparbierplatz 1 in der Bundesstraße von 19:30 bis 21 Uhr statt.
• Die ETV-Fußballjugend, Jahrgang 1997. Training: Mo. 16.30 – 18.00 Sparbierplatz, Do. 16.00 – 17.45 Sparbierplatz.
• Die ETV-Fussballjugend, Jahrgang 1998. Training: Mi. 17:30 – 19:00 Uhr Sparbierplatz. Fr.16-17:30 Uhr Hoheluftchaussee
• Die ETV-Fußballjugend, Jahrgang 2000. Training: Di. 17-18 und 18-19 Uhr Haubachstr., Fr. 16:30-18:00 Uhr auf dem Sparbierplatz.
• Der Betriebssportverband Hamburg

• Größter Nutzer der öffentlichen Sportfreifläche ist die Fußballabteilung des Eimsbütteler Turnverbandes. Sie stellt in diesem Verein (der seit 2002, als die Auseinandersetzung um die Bebauung des Sparbierplatzes begann, von 12000 auf 9000 Miglieder schrumpfte) mit rund 600 Mitgliedern eine Minderheit dar. Bei der Abstimmung im Jahr 2004 über eine Trennung vom ETV wegen dessen Unterstützung der Bebauungspläne – es geht wohlbemerkt um eine ÖFFENTLICHE Fläche und nicht um eine Vereinsfläche – wurde eine Mehrheit knapp verfehlt. Gegen eine Trennung votierten vor allem jene Altfunktionäre, für die die Vereinsmeierei im ETV (und dessen „Tradition“ inklusive) längst zum Lebensinhalt geworden ist.

Auch viele Jüngere sind autoritätsfixiert und reagieren ängstlich, wenn von ihnen ein Engagement verlangt wird. Nicht zufällig finden sich beim Fußball gerade jene gerne zusammen, die erst im „nationalen Kollektiv“ mutig werden – als „unverkrampfte Patrioten“ mit der Deutschlandfahne in der Hand. Nach der ersten Niederlage der kritischen Kräfte erhielt schließlich Anfang 2006 auf einer Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung der Altfunktionär Peter Clasen 57 Prozent der Stimmen. Trotzdem kommt bei den Kräften der Beharrung und der „Traditions“wahrung keine rechte Freude auf. Die Abteilung ist seit 2002 faktisch gespalten. Unter denen, die sich der ETV-Führung anschlossen, herrscht jetzt eine gewisse Katerstimmung, denn man ahnt natürlich, dass die Sportflächen am Ende verloren sein werden.

• Nicht zuletzt: Auf diesem Platz lebt bekanntlich eine sehr gefährdete Vogelart, der Wachtelkönig!

——

SPIELE ERSTES HALBJAHR 2006
(Auswahl)

SPIELSTÄTTENTYPEN: Rp Rasenplatz, Kp Kunstrasenplatz, Hp Hartplatz (z.B. Sparbier-Platz), Ha Halle, Kf Kleinfeld

A-Junioren, Eimsbüttel 1.A
19.04.06 Mi Freilos 3 Eimsbüttel 1.A
04.05.06 Do SC Vier- und Marschlande Eimsbüttel 1.A 18:00 Rp

B-Junioren, Eimsbüttel 1.B

22.04.06 Sa Eimsbüttel 1.B SPIELFREI
27.04.06 Do Eimsbüttel 1.B VfL Pinneberg 3.B 18:30
29.04.06 Sa Bergedorf-West 1.B Eimsbüttel 1.B
04.05.06 Do Altona 93 5.B Eimsbüttel 1.B
07.05.06 So Eimsbüttel 1.B Rissen 1.B 12:30
10.05.06 Mi Ahrensburg 1.B Eimsbüttel 1.B 19:00
13.05.06 Sa Sasel 2.B Eimsbüttel 1.B
07.06.06 Mi Eimsbüttel 1.B Einigkeit 1.B
10.06.06 Sa Eimsbüttel 1.B SG BorKum 1.B

C-Junioren, Eimsbüttel 2.C

19.04.06 Mi Halstenb.-Rell. 2.C Eimsbüttel 2.C HP
25.04.06 Di Bramfeld 3.C Eimsbüttel 2.C 18:30 Hp
29.04.06 Sa Eimsbüttel 2.C Bramfeld 5.C 12:30 Hp
06.05.06 Sa Bergstedt 3.C Eimsbüttel 2.C 11:30 Hp
13.05.06 Sa Eimsbüttel 2.C BU 3.C
31.05.06 Mi Tonndorf-Lohe 2.C Eimsbüttel 2.C
10.06.06 Sa Egenbüttel 3.C Eimsbüttel 2.C

C-Junioren, Eimsbüttel 4.C

19.04.06 Mi Eimsbüttel 4.C Wedel 2.C 18:30 Hp
22.04.06 Sa VfL Pinneberg 2.C Eimsbüttel 4.C 14:30 Rp
26.04.06 Mi Eimsbüttel 4.C Union Tornesch 1.C 18:30 Hp
29.04.06 Sa Eimsbüttel 4.C Harksheide 2.C 11:00 Hp
06.05.06 Sa Egenbüttel 2.C Eimsbüttel 4.C 12:00 Rp
13.05.06 Sa Eimsbüttel 4.C Finkenwerder 2.C 11:00 Hp
27.05.06 Sa Moorburg 2.C Eimsbüttel 4.C
10.06.06 Sa BSV 19 1.C Eimsbüttel 4.C

D-Junioren, Eimsbüttel 2.D

22.04.06 Sa Eimsbüttel 2.D FC Elmshorn 2.D 13:45 Hp
30.04.06 So Holsatia im EMTV 2.D Eimsbüttel 2.D 11:30 Rp
06.05.06 Sa Eimsbüttel 2.D SPIELFREI
13.05.06 Sa Victoria 2.D Eimsbüttel 2.D 10:30 Hp
10.06.06 Sa Eimsbüttel 2.D Hemdingen/Bilsen 3.D ** Hp
17.06.06 Sa Alstert./Langenh. 3.D Eimsbüttel 2.D ** Hp

E-Junioren, Eimsbüttel 3.E

22.04.06 Sa Union Tornesch 2.E Eimsbüttel 3.E 10:00 Rp
29.04.06 Sa Eimsbüttel 3.E VfL Pinneberg 2.E 09:00 Hp
06.05.06 Sa St. Pauli 3.E Eimsbüttel 3.E 14:00 Rp
13.05.06 Sa Eimsbüttel 3.E Rantzau 2.E 09:00 Hp
10.06.06 Sa Alstert./Langenh. 4.E Eimsbüttel 3.E ** Rp
17.06.06 Sa Blau-Weiß 96 2.E Eimsbüttel 3.E ** Hp

E-Junioren, Eimsbüttel 4.E

22.04.06 Sa Teutonia 05 2.E Eimsbüttel 4.E 13:00 Hp
29.04.06 Sa Eimsbüttel 4.E Harburger TB 5.E 16:00 Hp
06.05.06 Sa Niendorf 6.E Eimsbüttel 4.E 10:00 Hp
10.05.06 Mi Eimsbüttel 4.E Uetersen 2.E 18:00 Hp
13.05.06 Sa Eimsbüttel 4.E Union Tornesch 3.E 10:00 Hp
10.06.06 Sa Halstenb.-Rell. 2.E Eimsbüttel 4.E ** Rp
17.06.06 Sa Blau-Weiß 96 4.E Eimsbüttel 4.E ** Hp

E-Junioren, Eimsbüttel 6.E

22.04.06 Sa TuS Osdorf 2.E Eimsbüttel 6.E 14:00 Hp
29.04.06 Sa Eimsbüttel 6.E Groß-Flottbek 2.E 13:00 Hp
06.05.06 Sa Niendorf 7.E Eimsbüttel 6.E 11:00 Hp
09.05.06 Di Eimsbüttel 6.E Halstenb.-Rell. 3.E 18:00 Hp
13.05.06 Sa Eimsbüttel 6.E BSV 19 1.E 13:00 Hp
10.06.06 Sa Rissen 4.E Eimsbüttel 6.E ** Hp
17.06.06 Sa Teutonia 10 2.E Eimsbüttel 6.E ** Hp

F-Junioren, Eimsbüttel 1.F

22.04.06 Sa Eimsbüttel 1.F Altona 93 1.F 09:00 Hp
29.04.06 Sa Egenbüttel 1.F Eimsbüttel 1.F 11:15 Rp
06.05.06 Sa Eimsbüttel 1.F BU 1.F 10:00 Hp
13.05.06 Sa Lurup 1.F Eimsbüttel 1.F ** Rp
17.05.06 Mi Süderelbe 1.F Eimsbüttel 1.F ** Hp
10.06.06 Sa Eimsbüttel 1.F SV Eidelstedt 1.F ** Hp
17.06.06 Sa Eimsbüttel 1.F Groß-Flottbek 1.F ** Hp

F-Junioren, Eimsbüttel 4.F

22.04.06 Sa Blau-Weiß 96 5.F Eimsbüttel 4.F 10:15 Rp
29.04.06 Sa Eimsbüttel 4.F HSV 2.F 15:00 Hp
06.05.06 Sa Komet Blankenese 3.F Eimsbüttel 4.F 14:00 Rp
13.05.06 Sa 1. FC Quickborn 2.F Eimsbüttel 4.F 10:00 Hp
10.06.06 Sa Eimsbüttel 4.F Glashütte 3.F ** Hp

F-Junioren, Eimsbüttel 5.F

22.04.06 Sa Eimsbüttel 5.F Eintr. Norderstedt 3.F 13:00 Hp
29.04.06 Sa SV Eidelstedt 4.F Eimsbüttel 5.F 11:00 Hp
9 06.05.06 Sa Eimsbüttel 5.F Niendorf 3.F 12:00 Hp
13.05.06 Sa Lurup 3.F Eimsbüttel 5.F 12:00 Rp
20.05.06 Sa Hetlingen 2.F Eimsbüttel 5.F ** Rp

C-Juniorinnen, Eimsbüttel 1.C-Mädchen 11er

02.04.06 So Alstert./Langenh. 1.C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er ausfall Rp
08.04.06 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er Altona 93 1. C-Mäd. 11er 0:5 Hp
14.04.06 Fr Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er Nienstedten 1.C-Mäd.11er 15:00 Hp
22.04.06 Sa BU 1. C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er 15:30 Hp
29.04.06 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er SV Eidelstedt 1.C-Mäd.11er 14:00 Hp

E-Juniorinnen, Eimsbüttel 1.E-Mädchen

25.03.06 Sa Altenwerder 1. E-Mäd. Eimsbüttel 1.E-Mäd. absage
01.04.06 Sa Eimsbüttel 1.E-Mäd. Wellingsbüttel 1.E-Mäd. 1:3 Hp
08.04.06 Sa Eimsbüttel 1.E-Mäd. SPIELFREI
17.04.06 Mo Eimsbüttel 1.E-Mäd. Sternschanze 1.E-Mäd. 09:00 Hp
22.04.06 Sa Eimsbüttel 1.E-Mäd. SPIELFREI
30.04.06 So GW Eimsbüttel 1.E-Mäd. Eimsbüttel 1.E-Mäd. 10:00 Rp
13.05.06 Sa Eimsbüttel 1.E-Mäd. SPIELFREI
10.06.06 Sa Eimsbüttel 1.E-Mäd. HSV 1.E-Mäd.

G-Junioren, Eimsbüttel 1.G

22.04.06 Sa Eimsbüttel 1.G Concordia 1.G 16:00 Hp
29.04.06 Sa Willinghusen 1.G Eimsbüttel 1.G 12:00 Hp
06.05.06 Sa Eimsbüttel 1.G SV Eidelstedt 1.G 15:00 Hp
13.05.06 Sa St. Pauli 1.G Eimsbüttel 1.G
10.06.06 Sa Eimsbüttel 1.G 1. FC Quickborn 1.G
17.06.06 Sa Poppenbüttel 1.G Eimsbüttel 1.G

G-Junioren, Eimsbüttel 2.G

22.04.06 Sa Eimsbüttel 2.G Komet Blankenese 2.G 12:00 Hp
29.04.06 Sa Altona 93 3.G Eimsbüttel 2.G 15:00 Rp
06.05.06 Sa Eimsbüttel 2.G Alstert/Langenh 2.G 16:00 Hp
14.05.06 So Blau-Weiß 96 3.G Eimsbüttel 2.G 10:00 Rp
17.05.06 Mi Eimsbüttel 2.G 1. FC Quickborn 2.G ** Hp
10.06.06 Sa Eimsbüttel 2.G Germania 2.G ** Hp
17.06.06 Sa Lurup 2.G Eimsbüttel 2.G ** Rp

——

SPIELE ZWEITES HALBJAHR 2006 (z.T. bis Sommer 2007)

A-Junioren, Eimsbüttel 1.A

26.08.06 Sa Eimsbüttel 1.A Moorrege 1.A 1:3
02.09.06 Sa Germania 2.A Eimsbüttel 1.A 14:00
16.09.06 Sa Rantzau 2.A Eimsbüttel 1.A 14:30
23.09.06 Sa Eimsbüttel 1.A Victoria 1.A 12:30
30.09.06 Sa Blankenese 1.A Eimsbüttel 1.A 12:30
04.11.06 Sa Eimsbüttel 1.A Alstert./Langh. 2.A
11.11.06 Sa Eimsbüttel 1.A Wellingsbüttel 1.A
25.11.06 Sa Groß-Flottbek 1.A Eimsbüttel 1.A
02.12.06 Sa Eimsbüttel 1.A Osdorfer Born 1.A

B-Junioren, Eimsbüttel 2.B

26.08.06 Sa Eimsbüttel 2.B Waldenau 2.B 4:1
03.09.06 So Eimsbüttel 2.B Sasel 2.B 15:30
10.09.06 So BU 1.B Eimsbüttel 2.B 15:30
17.09.06 So Eimsbüttel 2.B Alstert./Langh. 4.B 14:00
23.09.06 Sa Eimsbüttel 2.B SPIELFREI
30.09.06 Sa Eimsbüttel 2.B SC Europa 1.B
04.11.06 Sa Eimsbüttel 2.B SPIELFREI
11.11.06 Sa Poppenbüttel 2.B Eimsbüttel 2.B
25.11.06 Sa Eimsbüttel 2.B Sperber 1.B
02.12.06 Sa Komet Blankenese 2.B Eimsbüttel 2.B

C-Junioren, Eimsbüttel 1.C

26.08.06 Sa Altenwerder 1.C Eimsbüttel 1.C 3:4
02.09.06 Sa VfL 93 1.C Eimsbüttel 1.C 13:30
09.09.06 Sa Eimsbüttel 1.C BU 1.C 14:30
17.09.06 So TuS Berne 1.C Eimsbüttel 1.C 13:30
23.09.06 Sa Eimsbüttel 1.C Condor 1.C 13:30
30.09.06 Sa MSV Hamburg 1.C Eimsbüttel 1.C
04.11.06 Sa Eimsbüttel 1.C Bergstedt 1.C
11.11.06 Sa Eimsbüttel 1.C Victoria 1.C
25.11.06 Sa SC Wentorf 1.C Eimsbüttel 1.C
02.12.06 Sa Eimsbüttel 1.C Sasel 1.C

D-Junioren, Eimsbüttel 1.D

26.08.06 Sa Lohbrügge 2.D Eimsbüttel 1.D 2:1
30.08.06 Mi BU 1.D Eimsbüttel 1.D 18:30
02.09.06 Sa Eimsbüttel 1.D Alstert./Langh. 1.D 15:15
10.09.06 So Post SV 1.D Eimsbüttel 1.D 09:30
16.09.06 Sa Bramfeld 1.D Eimsbüttel 1.D 11:00
23.09.06 Sa Eimsbüttel 1.D SC Pinneberg 1.D 11:00
30.09.06 Sa Eintr. Lokstedt 1.D Eimsbüttel 1.D
04.11.06 Sa Eimsbüttel 1.D Eintr. Norderstedt 1.D

D-Junioren, Eimsbüttel 3.D

02.09.06 Sa Eimsbüttel 3.D Altenwerder 3.D 14:00
05.09.06 Di Altona 93 3.D Eimsbüttel 3.D 18:00
09.09.06 Sa HSV 3.D Eimsbüttel 3.D 12:00
16.09.06 Sa Vikt. Harburg 2.D Eimsbüttel 3.D 14:00
23.09.06 Sa Eimsbüttel 3.D Halstenb.-Rell. 3.D
30.09.06 Sa Komet Blankenese 2.D Eimsbüttel 3.D

D-Junioren, Eimsbüttel 4.D

26.08.06 Sa Eimsbüttel 4.D Voran Ohe 2.D 0:4
02.09.06 Sa Eimsbüttel 4.D Alstert./Langh. 4.D
09.09.06 Sa Este 06/70 2.D Eimsbüttel 4.D 10:00
16.09.06 Sa Altona 93 4.D Eimsbüttel 4.D 10:00
30.09.06 Sa Victoria 1.D Eimsbüttel 4.D **
07.10.06 Sa Eimsbüttel 4.D Alsterbrüder 2.D **

E-Junioren, Eimsbüttel 2.E

26.08.06 Sa Wandsetal 1.E Eimsbüttel 2.E 10:5
02.09.06 Sa Niendorf 2.E Eimsbüttel 2.E 15:30
06.09.06 Mi Eimsbüttel 2.E Alstert./Langh. 2.E
17.09.06 So Eimsbüttel 2.E Lurup 2.E 13:00
23.09.06 Sa HSV 2.E Eimsbüttel 2.E 10:00
30.09.06 Sa Eimsbüttel 2.E Halstenb.-Rell. 2.E **

E-Junioren, Eimsbüttel 3.E

26.08.06 Sa Eimsbüttel 3.E Rahlstedt 8.E 13:0
02.09.06 Sa HEBC 2.E Eimsbüttel 3.E 10:00
09.09.06 Sa Eimsbüttel 3.E Sternschanze 3.E 13:00
17.09.06 So Eimsbüttel 3.E Alstert./Langh. 7.E
23.09.06 Sa Eimsbüttel 3.E SPIELFREI
30.09.06 Sa Eimsbüttel 3.E BU 3.E **

E-Junioren, Eimsbüttel 4.E

27.08.06 So Harksheide 6.E Eimsbüttel 4.E 0:2
03.09.06 So Teutonia 10 2.E Eimsbüttel 4.E 09:00
09.09.06 Sa Eimsbüttel 4.E Süderelbe 2.E 12:00
17.09.06 So Eimsbüttel 4.E Altona 93 5.E 11:00
23.09.06 Sa Germania 3.E Eimsbüttel 4.E 12:00
30.09.06 Sa Eimsbüttel 4.E Teutonia 05 1.E **

E-Junioren, Eimsbüttel 5.E

26.08.06 Sa Eimsbüttel 5.E Eintr. Lokstedt 1.E 1:3
02.09.06 Sa Victoria 2.E Eimsbüttel 5.E 11:00
09.09.06 Sa Eimsbüttel 5.E Sternschanze 5.E 11:00
17.09.06 So Eimsbüttel 5.E Alstert./Langh. 9.E
23.09.06 Sa Eintr. Lokstedt 1.E Eimsbüttel 5.E
30.09.06 Sa Eimsbüttel 5.E GW Eimsbüttel 3.E **

F-Junioren, Eimsbüttel 1.F

26.08.06 Sa Sperber 1.F Eimsbüttel 1.F 3:1
03.09.06 So Eimsbüttel 1.F Komet Blankenese 1.F
09.09.06 Sa Sternschanze 1.F Eimsbüttel 1.F 13:00
16.09.06 Sa Eimsbüttel 1.F Nienstedten 1.F 11:00
23.09.06 Sa Niendorf 1.F Eimsbüttel 1.F 09:00
30.09.06 Sa Altona 93 1.F Eimsbüttel 1.F 13:00
07.10.06 Sa Eimsbüttel 1.F Lurup 1.F **

F-Junioren, Eimsbüttel 2.F

02.09.06 Sa Concordia 2.F Eimsbüttel 2.F 09:00
09.09.06 Sa Eimsbüttel 2.F Finkenwerder 2.F 09:00
17.09.06 So Epp./Gr. Borstel 2.F Eimsbüttel 2.F
23.09.06 Sa Eimsbüttel 2.F Glashütte 2.F 10:00
30.09.06 Sa Eimsbüttel 2.F Vikt. Harburg 2.F **

F-Junioren, Eimsbüttel 4.F

27.08.06 So Poppenbüttel 3.F Eimsbüttel 4.F 2:5
03.09.06 So Eimsbüttel 4.F SV Eidelstedt 3.F 13:00
09.09.06 Sa Sternschanze 3.F Eimsbüttel 4.F 11:00
16.09.06 Sa Eimsbüttel 4.F Bramfeld 3.F 13:00

23.09.06 Sa Niendorf 4.F Eimsbüttel 4.F 13:15
30.09.06 Sa Altona 93 4.F Eimsbüttel 4.F 10:00
07.10.06 Sa Eimsbüttel 4.F SPIELFREI

C-Juniorinnen, Eimsbüttel 1.C-Mädchen 11er

26.08.06 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er Einigkeit 1.C-Mäd.11er 0:7
02.09.06 Sa SV Eidelstedt 1.C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er
09.09.06 Sa Blau-Weiß 96 1. C-Mäd. Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er 14:00
16.09.06 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er Niendorf 1.C-Mäd.11er 13:30
24.09.06 So Holsatia/EMTV 1.C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er
30.09.06 Sa Altona 93 1. C-Mäd. 11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er
07.10.06 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er Nienstedten 1.C-Mäd.11er
04.11.06 Sa HSV 1.C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er
25.03.07 So Einigkeit 1.C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er
01.04.07 So Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er SV Eidelstedt 1.C-Mäd.11er
14.04.07 Sa Niendorf 1.C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er
21.04.07 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er Holsatia/EMTV 1.C-Mäd.11er
28.04.07 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er Altona 93 1. C-Mäd. 11er
02.06.07 Sa Nienstedten 1.C-Mäd.11er Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er
09.06.07 Sa Eimsbüttel 1.C-Mäd. 11er HSV 1.C-Mäd.11er

D-Juniorinnen, Eimsbüttel 1.D-Mädchen

26.08.06 Sa Eimsbüttel 1.D-Mäd. Egenbüttel 1.D-Mäd. 6:2
02.09.06 Sa Niendorf 1.D-Mäd. Eimsbüttel 1.D-Mäd. 16:30
09.09.06 Sa Eimsbüttel 1.D-Mäd. Alstert./Langh. 2. D-Mäd. 10:00
16.09.06 Sa Blankenese 1.D-Mäd. Eimsbüttel 1.D-Mäd. 10:00
30.09.06 Sa Eimsbüttel 1.D-Mäd. GW Eimsbüttel 1.D-Mäd.
07.10.06 Sa Norderstedter FC 1.D-Mäd. Eimsbüttel 1.D-Mäd.

G-Junioren, Eimsbüttel 1.G

26.08.06 Sa St. Pauli 1.G Eimsbüttel 1.G 4:1
03.09.06 So Eimsbüttel 1.G 1. FC Quickborn 1.G
10.09.06 So Nienstedten 1.G Eimsbüttel 1.G 09:00
16.09.06 Sa Altona 93 1.G Eimsbüttel 1.G 14:00
23.09.06 Sa Eimsbüttel 1.G Concordia 1.G 09:00
01.10.06 So Reinbek 1.G Eimsbüttel 1.G 10:00
07.10.06 Sa Eimsbüttel 1.G Eintr. Norderstedt 1.G

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Bevor die geplante Bebauung des Sparbier-Sportplatzes in die Tat umgesetzt werden kann, muss der Bezirk Ersatzflächen für die wegfallenden Spielflächen ausweisen. Wie diese Abbildung zeigt, ist das inzwischen gelungen.
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Jugendfußball
Trainingszeiten 2006/Wochenplan
Ort: Sparbierplätze
(Ausweichplätze sind angegeben)

Montag: 11 Mannschaften auf den beiden Sparbierplätzen

Mo. 16:00 17:30
8. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Jörg Markmann

Mo. 16:30 18:00
5. D-Jgd. Jhrg. 94
Trainer: Victor Flores

Mo. 16:00 17:30
5. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Michael Richter

Mo. 16:00 17:30
6.+10. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Andreas Brandt

Mo. 16:00 17:30
7. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Michael Maaß

Mo. 17:30 19:00
6. D-Jgd. Jhrg. 95
Trainer: Klaus Kamrad + Frank Kessler

Mo. 17:30 19:00
3. D-Jgd. Jhrg. 93
Trainer: Karl Wohlgemuth

Mo. 19:30 21:00
2. A-Jgd. Jhrg. 87-89
Trainer: Volker Scharrnbeck

Mo. 16:00 17:30
1. B-Jgd. Jhrg. 90
Trainer: Horst Blanke

Dienstag: 7 Mannschaften auf den beiden Sparbierplätzen

Di. 17:30 19:00
4. D-Jgd. Jhrg. 94
Trainer: Frederick Duteau

Di. 18:00 19:30
2. D-Jgd. Jhrg. 93
Trainer: Mladen Balic

Di. 18:00 19:30
4. C-Jgd. Jhrg. 92
Trainer: Mirco Kroll

Di. 18:00 19:30
CLK Jhrg. 91
Trainer: Dietmar Ottersbach

Di. 16:00 17:30
2./3. G-Jgd. Jhrg. 99
Trainer: Tristan Krüger + Stephan Rumke

Di. 16:00 17:30
2. F-Jgd. Jhrg. 97
Trainer: Peter Wolf

Di. 16:00 17:30
1. G-Jgd. Jhrg. 99
Trainer: Elvir Demirouic + Jens Ebbersmeyer

Mittwoch: 8 Mannschaften auf den beiden Sparbierplätzen, 3 auf Ausweichplatz 

Mi. 16:30 18:00
1. C Mädchen Jhrg. 92
Trainer: Wolfgang Mihatsch-Klann

Mi. 16:00 17:30
5. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Michael Richter

Mi. 16:00 17:30
6.+10. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Andreas Brandt

Mi. 18:00 19:30
2./3. C-Jgd. Jhrg.91
Trainer: Michael Da Silva Lopes

Mi. 19:30 21:00
2. A-Jgd. Jhrg. 87-89
Trainer: Volker Scharrnbeck

Mi. 16:00 17:30
1. E Mädchen Jhrg. 96
Trainer: Andreas Brandt + Sebastian Tre

Mi. 17:30 19:00
4.-7. F-Jgd. Jhrg. 98
Trainer: Dumpfbacke

Mi. 17:30 19:00
4. E-Jgd. Jhrg. 95
Trainer: Matthias Herrmann
Ort: Gärtnerstr. 67

Mi. 17:30 19:00
3.+9. E-Jgd. Jhrg. 95
Jugend Trainer: Klaus Papist
Ort: Gärtnerstr. 67

Mi. 17:30 19:00
6. D-Jgd. Jhrg. 95
Trainer: Klaus Kamrad + Frank Kessler
Ort: Gärtnerstr. 67

Donnerstag: 11 Mannschaften auf den beiden Sparbierplätzen

Do. 16:00 17:30
2. F-Jgd. Jhrg. 97
Trainer: Peter Wolf

Do. 16:00 17:30
1. B-Jgd. Jhrg. 90
Trainer: Horst Blanke

Do. 17:30 19:00
3. D-Jgd. Jhrg. 93
Trainer: Karl Wohlgemuth

Do. 19:00 20:30
CLK Jhrg. 91
Trainer: Dietmar Ottersbach

Do. 18:00 19:30
4. C-Jgd. Jhrg. 92
Trainer: Mirco Kroll

Do. 16:00 17:30
1. G-Jgd. Jhrg. 99
Trainer: Elvir Demirouic + Jens Ebbersmeyer

Do. 16:30 18:00
5. D-Jgd. Jhrg. 94
Trainer: Victor Flores

Do. 18:00 19:30
2. D-Jgd. Jhrg. 93
Trainer: Mladen Balic

Do. 16:00 17:30
2./3. G-Jgd. Jhrg. 99
Trainer: Tristan Krüger + Stephan Rumke

Freitag: 7 Mannschaften auf den beiden Sparbierplätzen, 3 auf Ausweichplätzen 

Fr. 17:30 19:00
4. D-Jgd. Jhrg. 94
Trainer: Frederick Duteau

Fr. 17:30 19:00
4. E-Jgd. Jhrg. 95
Trainer: Matthias Herrmann
Ort: Gärtnerstr. 67

Fr. 16:00 17:30
1. C Mädchen Jhrg. 92
Trainer: Wolfgang Mihatsch-Klann 

Fr. 17:30 19:00
8. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Jörg Markmann

Fr. 17:30 19:00
3.+9. E-Jgd. Jhrg. 95
Trainer: Klaus Papist
Ort: Gärtnerstr. 67

Fr. 17:30 19:00
7. E-Jgd. Jhrg. 96
Trainer: Michael Maaß

Fr. 16:00 17:30
CLK Jhrg. 91
Trainer: Dietmar Ottersbach

Fr. 19:30 21:00
2. A-Jgd. Jhrg. 87-89
Trainer: Volker Scharrnbeck

Fr. 18:00 19:30
2./3. C-Jgd. Jhrg.91
Trainer: Michael Da Silva Lopes

• Insgesamt: 50 Trainingseinheiten, davon 44 auf den Sparbierplätzen. Bis zu 11 Mannschaften trainieren gleichzeitig an einem Tag auf den beiden Grandplätzen.

——

■ Wieso „Sparbier“?

Initiative gegen die Bebauung des Sparbier-Sportplatzes“. – Als Initiative, die die Privatisierung einer kommunal-öffentlichen Sportfreifläche (Hohe Weide/Bundestraße, Hamburg-Eimsbüttel) verhindern will, kamen wir nicht umhin, den von uns schonvorgefundenen Namen dieses Platzes aufzurufen, um den Gegenstand der Auseinandersetzung konkret zu benennen. 

Obwohl uns ein anderer Name gewiss lieber gewesen wäre, konnten wir schwerlich mit Umschreibungen im Stil von „… gegen die Bebauung des sogenannten Sparbierplatzes“ oder „… gegen die Bebauung des `Sparbierplatz´genannten Sportplatzes an der Hohen Weide“ arbeiten.

Immerhin ist „Sparbier“ (wie Trübenwein oder Fegengast) historisch als Spottname für knauserige Wirte entstanden und insofern nicht völlig humorlos. Eine Punk-Band hätte sich vielleicht so nennen können. Außerdem hätte es schlimmer kommen können. Andere Initiativen werden mit Wassertürmen oder Firmennamen in Verbindung gebracht. Oder weniger harmlos: Der Platz hätte auch Paul-von-Lettow-Vorbeck-Sportplatz heißen können. In mehreren Städten, darunter auch Hamburg, sind Straßen und Bundeswehrkasernen nach dem Kommandeur der berüchtigten „Schutztruppe“ benannt, die in „Deutsch-Ostafrika“ die Hereros umbrachte. Es versteht sich, dass ein öffentlicher Sportplatz dieses Namens, sollte es ihn geben, am besten mit einer Autobahn bebaut wird.

Doch soweit hatten wir, als 2002 unsere Initiative entstand, überhaupt nicht gedacht. Niemand von uns interessierte, warum die Bundesstraße Bundestraße heißt und nach wem der Sparbierplatz benannt ist. Dieser Name war lediglich ein ästhetisches Problem.

Erst mit der Zeit wurde uns bekannt: Für den „Julius-Sparbier-Sportplatz“ trägt der ETV die Verantwortung, allerdings ohne dafür Verantwortung zu übernehmen. Was wir lange nicht ahnten: Es war der ETV selbst, der die NS-Behörden sofort nach dem Januar 1933 drängte, den „Sportplatz an der Hohenweide“ nach Julius Sparbier zu benennen!

Die sozialdemokratischen Politiker, die den Arbeitersportvereinen nahe standen, hatten das stets abgelehnt. Die Nazis waren wiederum aus anderen Gründen auch nicht begeistert, denn sie wollten auf dem Platz schon bald ihr Hitlerjugendheim bauen und den Platz zum Aufmarschzentrum ihrer Braunhemden machen. Da hätte der Name eines „Kämpfers“ aus den eigenen Reihen mehr her gemacht als die Umbenennung nach einem ETV-Opa. Der mitgliederstarke Turnverein, der zu diesem Zeitpunkt bereits einen NSDAP-Mann aus den eigenen Reihen zum „Vereinsführer“ gemacht hatte, konnte sich aber durchsetzen und den öffentlichen (nicht dem ETV gehörenden) Platz den Namen seines Vereinsgründers aufnötigen.

Es gehört zu dieser Lokalklamotte, dass man das alles im ETV immer schon wußte und bis heute weiß. Denn im Unterschied zu uns, die ohne Interesse für Provinzkram gegen die Privatisierung einer vielgenutzen kommunal-öffentlichen Freifläche protestieren, stellt dieses Terrain für das eingessene ETV-Publikum sozusagen echte Heimaterde dar. Man beobachtet dort mit Vergnügen, wie sich die „Ortsfremden“ mühsam schlau machen wollen, während man selber alle Geschichten kennt, sei es, weil die Alten sie erzählten oder weil man selbst noch dabei war.

Sparbier, der im Juli 1937 verstarb, war schon zu alt für den Wechsel vom Deutschnationalen zum Nazi. Auch über eine NSDAP-Mitgliedschaft des 1935 verstorbenen August Bosse, nach dem seit 1933 der direkt neben dem ETV-Gebäude gelegene Bosse-Platz benannt ist, haben wir (bisher) nichts gefunden. Dass beide ETV-Funktionäre die Machtergreifung der Nazis begrüßten und alles taten, um dem Verein einen Platz im nationalsozialistischen Sport zu sichern, ist keine Frage. Die von den Nazis veranlasste Benennung der beiden Sportflächen nach Sparbier und Bosse spricht für sich.

Andererseits: Obwohl der Antisemitismus beide Lager verband, waren die deutschvölkischen Alten vom ETV mit ihrem Kaiser-Wilhelm-Outfit den „revolutionären“ und häufig jüngeren Nazis zu altbacken. Trotzdem wurde aus dem ETV 1933 in Windeseile ein Naziverein. Eine „Gleichschaltung“ war da nicht nötig. Kommunisten und Sozialdemokraten hatten den rechtsradikalen Verein immer gemieden und jüdische Eltern in der Nachbarschaft haben ihre Kinder schon Anfang der 1930er Jahre ermahnt, um das Vereinshaus einen weiten Bogen zu machen. Der Anteil der NSDAP-Mitglieder und – Wähler dürfte schon vor 1933 über dem Eimsbüttler Durchschnitt gelegen haben, der ohnehin zu den höchsten in Hamburg zählte. Zugleich hatten die Altvorderen im ETV, obwohl sie häufig selbst NSDAP-Leute waren, die Sorge, die Nazi-FÜHRUNG („die da oben in Berlin“) könnte ihnen ihr lokales Königreich wegnehmen bzw. anderen die Verantwortung für den NS-Sport übertragen. Tatsächlich musste der ETV nun mit BDM, HJ, DAF, Kraft durch Freude, SA, Wehrmacht etc. konkurrieren, die alle auch Sport anboten. Der ETV war aber fest entschlossen, sich als eine weitere anerkannte NS-Kraft in dieser Konkurrenz zu etablieren.

Erst im September 2006 erinnerte man sich im „ETV-Magazin“3/2006 an einem gewissen Robert Finn , den Namengeber einer gerade renovierten Turnhalle des ETV. Der Mann habe in der Nazizeit „die deutsche Schmierölversorgung geleitet“ heißt es nun kryptisch-vieldeutig in der Vereinspostille. Es gibt in der ETV-Zentrale offenbar keine Leute, denen beim Stichwort „deutsche Schmierölversorgung“ Deportationszüge und Nachschub für den Vernichtungskrieg der Wehrmacht einfallen.

Zu Julius Sparbier haben wir notgedrungen selbst etwas recherchiert. Seine Sportbücher, darunter sein damals populäres „Handbuch der Leibesübungen“ (1923), sind auf den ersten Blick harmlose alte Sachbücher mit sportlichen Anleitungen und Spielregeln. Sparbiers spartanisch-bündischer Deutschnationalismus offenbart sich im Fall dieses Handbuches im knappen Nachwort. Dort polemisiert er gegen die in völkischen Kreisen beliebten „Urkunden mit kitschigen Eichensträußen“, die er durch „einfache weiße Blätter“ ersetzen möchte. Dort sagt er, Fußball sei kein originär deutscher Sport wie das Turnen. Diese Mixtur ist „kulturnationalistisch“, aber nicht nazistisch. Es fehlt hier der bei den „deutschen Turnern“ verbreitete Antisemitismus. Vielleicht taucht er anderswo auf oder er ist so selbstverständlich, dass man ihn nicht erwähnen muss. Vielleicht wollte Sparbier auch als seriöser Sachbuchautor erfolgreich sein. Wir werden es noch heraus finden. In einem Nachruf von 1937 sind, abgesehen von dem allgemeinen Hinweis, Sparbier sei „deutsch bis ins Mark“ gewesen, keine konkreten Untaten (auch keine Parteimitgliedschaft) aufgezählt, die man gewiss erwähnt hätte, wenn es sie gegeben hätte. Bei den unten aufgelisteten Büchern (von denen wir bisher nur drei in die Hand bekamen), handelt es sich laut Titelangaben um turnerische Beschreibungen. Die von uns bisher gesichteten Bücher thematisieren diverse Grabenkämpfe der Deutschen Turnerschaft über das „richtige“ Turnen, aber diese Bezüge sind heute nicht auf Anhieb einzuordnen. Im ETV-Material selbst finden sich hingegen eindeitige Texte, in denen Sparbier sich selbst als völkischen Deutschnationalen bezeichnet. Wenn wir genug zusammen haben, wird hier unten eine Zitateliste nachgetragen.

Indem der ETV alle Räume & Plätze nach autoritären, deutschnational-vaterländischen oder gar NS-orientierten Figuren benennt (auch den Bosse-Platz, der 1935 nach einem deutschvölkischen ETV-Funktionär benannt wurde), über die man im ETV viel weiß, aber öffentlich meist wenig sagt, setzt der Verein seine rechte Tradition fort. Der ETV, dessen „beste Jahre“ auch im eigenen Urteil von heute die Jahre 1933 bis 1945 waren, bildete in Eimsbüttel stets ein Sammelbecken von Konformisten & Mitläufern. Deswegen hielt man es nach 1945 auch nicht für nötig, seine Sportstätten umzubenennen. So behielt die Turnhalle den Namen „Finn“ und der Asche-Platz (norddeutsch: Grandplatz) den eigenartigen Namen „Sparbier“, dessen Ursprung mit der Zeit so in Vergessenheit geriet wie die Vergangenheit der angrenzenden Tagesstätte für Obdachlose, die einst als Haus der Hitler-Jugend errichtet wurde. Erst mit der 2002 beginnenden Auseinandersetzung über die Bebauungspläne der Agaplesion AG wurde der „Sparbier-Sportplatz“ über den Bezirk hinaus zum Begriff, womit dann irgendwann die Frage auftauchte, wer dieser Namengeber eigentlich war. Die spontanen Assoziationen, die sich bei Nennung des Namens „Sparbier“ einstellen, sind übrigens stets die gleichen; sie reichen von Jürgen Sparwassser (Fußballspieler der DDR) bis zu Walter Spahrbier (in den 1960er Jahren Postbote und „Glücksbriefträger“ in den TV-Shows von Peter Frankenfeld und Wim Thoelke).

• Sparbier, Julius: Vorgeschichte des Eimsbütteler Turnhallenbaues: Denkschrift zur Grundsteinlegung der neuen Turnhalle, Hamburg 1909 (beschreibt, wie der ETV durch gute Verbindungen zu deutschvölkischen Gönnern zu seinem Besitz kam).
• Sparbier, Julius: Schlagball, Faustball, Trommelball: Darstellung ihres Wesens nebst gründlicher Anleitung zu gutem Spiele, Berlin 1923
• Sparbier, Julius: Handbuch der Leibesübungen. Deutsche Turn- und Kampfspiele: ihr Wesen, ihr Betrieb, ihr Werden. 1923
• Sparbier, Julius: Leichtathletische Übungen: ein Wegweiser zu gründlichem Verständnis und vorteilhafter Ausübung, Stuttgart 1924 [gelesen]
• Sparbier, Julius: Körperliche Übungen für Ältere: Hausgymnastik, Freiübungen, Gerätturnen, Spiel, Sport, Leicht- und Schwerathletik, Fechten, Kanufahren, Schwimmen, Wandern für Männer und Frauen in reiferen Jahren, Dresden 1925
• Sparbier, Julius: Die Leichtathletik in Film und Zeitlupe, Stuttgart 1926
• Sparbier, Julius: Deutsches Gemeinturnen: allseitige Körperbildung durch Frei-, Hantel- und Stabübungen nach den neueren Anschauungen für Verein, Schule und Haus, Stuttgart 1926 [gelesen]
• Sparbier, Julius: Der deutsche Turnwart: ein Hilfs-, Trost- und Mahnbuch für deutsche Turnwarte und Turnlehrer, Dresden 1927.

■ DIE UNVERBESSERLICHEN
Wie der ETV seine Tradition pflegt

Der Sparbier-Kult


ETV-Broschüre 1939 (ganze Seite: hier)


ETV-Magazin 2006

Der Bosse-Kult


ETV-Magazin 1935 zum Bosse-Platz


ETV-Magazin 1/2007 zum Bosse-Platz

• „Wer war eigentlich Julius Sparbier?

Wie der SA-Brigadeführer im Jahr 1939, so erinnert sich die ETV-Führung im Jahr 2006 gerne an 1933. Dieser Text erschien – abgesegnet von Vorstand & Geschäftsführung – als bewusste Provokation WÄHREND der Auseinandersetzung um die „Robert-Finn-Halle.“ An deren Beginn stand ein Artikel mit der Überschrift:

• „Wer war eigentlich Robert Finn?

Eine Frage, die im ETV-Magazin bekanntlich wahrheitswidrig beantwortet wurde. So auch hier: Warum gerade der Nazistaat 1933 den „Sportplatz an der Hohenweide“ nach dem ETV-Mann benennt, wird nicht einmal angesprochen. Als einziger negativer Aspekt dieser Zeit erscheint der Kampf der Briten gegen die Nazis, bei dem angeblich „die Halle“ zerstört wurde (womit die Große Halle gemeint ist, die in Wirklichkeit nie zerstört wurde). Der Artikel beginnt im ETV-Heft mit einem (auch noch falsch abgeschriebenen) Zitat Sparbiers aus dem Jahr 1934, wodurch in diesem kurzen Text die Jahreszahlen 1933, 1934 und 1937 aufgerufen und positiv konnotiert werden. Bei dem Text:

• „Wer war eigentlich August Bosse?

war man etwas vorsichtiger, vermeidet aber weiterhin jeden Hinweis auf die völkische und nazistische Orientierung dieser ETV-Helden. Über Bosse heißt es zum Beispiel im Fußball-Lexikon Hamburg: „Vom deutschtümelnden Kaiser-Anhänger wandelte er sich zum Bewunderer des Führers“. Die Lexikon-Autoren fanden eine Rede, die Bosse 1933 zum 35jährigen Jubiläum des SC Sperber hielt. Dort sagte er:„Vierzehn Jahre ist unser irrgeleitetes Volk im Morast hemmungsloser Selbstsucht, verlogener Phrasen, schamloser Würdelosigkeit und zersetzender Unmoral dahingetaumelt und war dem Abgrund nahegekommen. Da hat uns im letzten Augenblick ein einziger Mann zurückgerissen und zu Selbstbesinnung gebracht: Adolf Hitler“. Viele Deutschvölkische liefen seit Beginn der 1930er Jahre, vor allem aber seit Januar 1933 zu den Nazis über. So wie hier Bosse redet, redeten ab 1933 auch Sparbier und andere ETV-Funktionäre. Dafür, dass Sparbier und Bosse Mitglied der NSDAP war, fanden wir bisher zwar keine Beweise, aber an ihrer Begeisterung für Hitler gibt es keinen Zweifel.

• Hinter dem ETV steht das Eimsbütteler Bürgertum

Der Titel „Historie“ für die Schlagwörter zu Finn, Sparbier und Bosse zeigt, wie sich der ETV „Geschichte“ vorstellt: Dieser Verein war einst einer der Lieblingsvereine der Nationalsozialisten. Von Nazis geführt, von SA- und SS-Leuten dominiert, wurde er von Beginn des Jahres 1933 an vielfach belohnt. Die von der SPD geführte Koalition, die unter Bürgermeister Carl Petersen bis 1933 die Mehrheit in der Bürgerschaft hatte, lehnte seit 1928 die Eingaben des ETV zur Bennennung der beiden öffentlichen Plätze nach den beiden deutschvölkischen ETV-Führern ab. Die vom ETV bis heute verteidigte Benennung der beiden Plätze würde es also ohne die Nazis nicht geben. Das störte bislang aber niemand. Nicht das Eimsbütteler Bürgertum und auch nicht die Eimsbütteler SPD bzw. deren MdB Niels Annen, der das Image eines Experten für „Rechtsextremismus“ pflegt, aber nur, wenn er damit keiner Eimsbütteler Interessensgruppe zu nahe tritt.

Nachträge zu Julius Sparbier und August Bosse


Eimsbütteler Turn- und Sport-Jahrbuch 1916.


Eimsbütteler Turn- und Sport-Jahrbuch 1916.

Weitere Nachträge finden sich auf der Seite ETV 3

Christliche Untertanenerziehung
■ Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hatte sich im April 2006 u.a. mit Vertretern der DIAKONIE getroffen, um gemeinsam „Leitlinien für eine christliche Werteerziehung“ festzulegen. Man wolle Erziehungsdefiziten und der Orientierungslosigkeit von Eltern begegnen. Das Projekt nennt sich „Bündnis für Erziehung“. Dafür hat sich die Diakonie in über 150 Jahren vielfach qualifiziert:

Die Firmen und Konzerne des Unternehmensdachverbandes „Diakonisches Werk“ (man bevorzugt die Bezeichnung „die Diakonie“) engagieren sich nicht nur bei der Bebauung öffentlicher Freiflächen, sondern – durchaus folgerichtig – auch in einem Bündnis zur Erziehung braver Untertanen. Szenen aus dem Film „Die unbarmherzigen Schwestern“, 2002. (Siehe dazu die Berichte unter der Themenrubrik „Diakonie als Konzern“) 

Seit 2000 Jahren mit Erfolg:
■ Christliche Machtpolitik plus Kundendienst
Für die Kirche ist es kein Problem, 600 Jugendliche von einer öffentlichen Sportfreifläche zu werfen, wenn das die Geschäfte belebt und zugleich unter „Fußballfans“ Christennachwuchs anzuwerben:

DPA, 24. April 2006
„1000 Kirchengemeinden wollen die WM in den Gemeindehäusern übertragen. Auch Gebete für den Sieg der deutschen Mannschaft werden nicht ausgeschlossen.“ 

Phoenix, 24. April 2006 (TV-Programm)
Vor der WM dreht sich auch bei der Evangelischen Kirche alles um Fußball. Schließlich finden in den Fußball-Stadien viele ihr Glück und manchmal auch den Weg in die Kapelle im Stadion, wie es sie zum Beispiel in der Arena auf Schalke gibt. Ghanas Nationalmannschaft betet vor jedem Spiel. Costa Ricas Kirchenpräsident sagt, der Fußball sei die wichtigste Religion Südamerikas und Bekreuzigungen auf dem Spielfeld sind längst Alltag geworden. In England wurde Fußball zuerst in den Kirchengemeinden gespielt. Borussia Dortmund wurde von einer chrsitlichen Jugendgruppe im Jahre 1909 gegründet. Alles Beispiele für die Verbundenheit von Kirche und Fußball.

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Frankfurter Rundschau, 26.4.2006
■ Lange Wege zum Sport
[wären eine Folge der Bebauung der Sparbierplätze]

Kathi läuft mit dem Ball auf die Abwehrspielerin zu, täuscht einen Schritt nach rechts an, zieht links vorbei und schießt aufs Tor. Denise hechtet nach dem Ball, kann das Tor aber nicht mehr verhindern. Kathi und Denise spielen in Hamburg bei GRÜN-WEIß EIMSBÜTTEL Fußball. Sie sind zwei von rund 237 000 in Vereinen spielenden Mädchen. Wichtig sei ein Verein in Laufnähe sagt Gabriela Schmidt, Abteilungsleiterin für Mädchenfußball beim 1. FFC Frankfurt: „Muss man zum Training immer lange Bus fahren, vergeht einem schnell der Spaß.“


(Sticker von 2004: Die Agaplesion AG konnte sich auch 2007 nicht durchsetzen)
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■ „Unverkrampfter Patriotismus“: 
Es ist unglaublich, aber wahr; Oliver Bierhoff beleidigt auf ganz unverschämte Weise Sportler/innen mit dem „falschen Paß“ und alle, die dafür gehalten werden. Sein Ideal ist so etwas wie „Deutscher Fußball“. Den müsste Bierhoff dann auch auf dem Sparbier-Sportplatz erst durchsetzen. Wir sehen hier die logischen Folgen von Fußballnationalismus und dem dazu gehörigen Mummenschanz wie: Deutschlandfahnen, Deutschlandlieder, Deutschlandschminke, Deutschlandstolz etc. Vor der WM hätte dieses Interview noch einige Leute empört. Jetzt, nachdem Millionen in demonstrativer Unbefangenheit „Schwarz-Rot-Gold ein Leben lang…“ und „Steht auf, wenn Ihr Deutsche seid!“ gegrölt haben, fällt niemand mehr etwas auf:

Hamburger Abendblatt, 5. September 2006
Interview mit Oliver Bierhoff 
ABENDBLATT: Herr Bierhoff, haben Sie 60 Tage nach der WM den Eindruck, dass die WM die Bundesliga inspiriert hat?
OLIVER BIERHOFF (38): In dem Sinne, dass man voll auf deutsche Spieler baut, kann ich einen neuen Patriotismus nicht erkennen.
ABENDBLATT: Sie meinen Vereine wie den HSV, der viele Ausländer verpflichtet hat.
BIERHOFF: Das ist manchmal frustrierend. Wenn Sie sich die zwölf Vereine mit höheren Ambitionen anschauen, sind von 24 Innenverteidigern nur sechs Deutsche. Bei einigen Spielen ertappe ich mich beim Gedanken: Wieso schaue ich mir das eigentlich an?

Kölner Stadt-Anzeiger, 27.02. 2007
■ Wie die Diakonie Kinder misshandelte
Hans Klostermann zieht sich tief in den grauen Beifahrersitz zurück. Der 64-Jährige blickt starr nach vorne und fühlt den Knoten in seiner Magengrube. Immer wieder hat er sich gefragt, wie es sein wird, noch einmal zurückzukehren – in die Diakonie Bad Kreuznach. Mehr als 13 Jahre hat der gebürtige Kölner in dem Heim verbracht. Einen Tag nach seinem achten Geburtstag im August 1950 wird der kleine Hansi, wie ihn alle nennen, von der alleinerziehenden Mutter in Kreuznach eingeliefert. Sein neues Leben in der Anstalt wird für ihn zum Albtraum. Hinter den dicken Backsteinmauern führen die Diakonissen ein drakonisches Regiment. Prügel gibt es schon bei der kleinsten Verfehlung. „mit allem, was gerade greifbar war“, sagt Hans Klostermann – Holzlatten, Metallstangen, Schlüsselbunde und Stöcke. Wer sich in die Suppe, in der oft dicke Speckschwarten mit Haaren schwammen, erbricht, wird von den Ordensschwestern gezwungen, auch das Erbrochene zu essen. Oft sperrten die Nonnen ihn tagelang in ein dunkles Kellerloch. „Weil ich eines der wenigen Kinder war, das nie Besuch bekam, weil meine Mutter kein Geld hatte, konnte ich auch niemandem von den Misshandlungen erzählen.“ Die vielen Briefe, die er nach Hause schreibt und in denen er seine Mutter bittet, ihn da rauszuholen, schickt die Heimleitung nie ab.
Der Leiter der Diakonie begrüßt das ehemalige Heimkind. „Wir wollen offen mit unserer Vergangenheit umgehen“, sagt er. Das ist in Deutschland immer noch die Ausnahme. Fast alle Betreiber der damals rund 3000 kirchlichen Einrichtungen, in denen es nach dem 2. Weltkrieg bis weit in die 70er Jahre zu systematischen Misshandlungen kam, verschließen sich einer Aufarbeitung und weigern sich, ihre Archive zu öffnen. Er übergibt Hans Klostermann zwei Schnellhefter, eine Kopie seiner kompletten Akte. Er findet seine Zeugnisse, ärztliche Gutachten und die vielen Briefe, die seine Mutter ihm schrieb und die die Heimleitung damals zurückgehalten hat. Der Diakonieleiter zeigt Hans Klostermann das Haus Bethesda, wo er sich zusammen mit rund 20 weiteren Kindern den Schlafsaal teilte. „Nachdem die Schwester hier abends das Licht ausgemacht hatte, versteckte sie sich im Dunklen. Wenn dann einer kicherte, gab es gleich einen Schlag ins Gesicht.“

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■ März 2007 – Die öffentliche Sportfreifläche Sparbierplatz am 24. März 2007. Auf den beiden Grandplätzen spielen an diesem Tag mehrere Jugend-Mannschaften gleichzeitig (Punktspiele), darunter Blau-Weiß Schenefeld, der FC Elmshorn (2. D-Junioren und FC Elmshorn 2) und Eintracht Norderstedt 2.D. Nach dem Willen von Rechts-Senat und Eimsbüttel-SPD, der methodistischen Agaplesion AG/Diakonie und der ETV-Spitze soll es damit im Sommer 2007 vorbei sein.

Der öffentliche Sparbierplatz ist durchgehend ausgebucht. Manchmal finden an einem Tag 24 Spiele gleichzeitig statt. Auch 2007.

– Beispiele für April, Mai und Juni 2007 –

Samstag, 21.04.2007 
Eimsbüttel 2. E gegen Wedel 2. E 10:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 21.04.2007
Eimsbüttel 1. C-Mäd. 11er gegen EMTV 1. C-Mäd. 11er 11:30
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 21.04.2007
Eimsbüttel 1. D-Mädchen gegen Altona 93 1. D-Mäd. 09:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 21.04.2007
Eimsbüttel 3. C gegen HSV 3. C 16:15
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 21.04.2007
Eimsbüttel 4. C gegen Union Tornesch 3. C 14:45
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 21.04.2007
Eimsbüttel 5. D gegen Holsatia im EMTV 2. D 10:15
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 22.04.2007
Eimsbüttel 3. B gegen Lemsahl 1. B 14:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Betriebssportverband
www.bsv-hamburg.de, Saison 2007
• Dinse gegen Technikerkrankenkasse am 26.3.07 um 18:00
Sparbier Sportanlage 2
• PA 13 FMA 1 gegen Hygiene Institut am 2.4.07 um 19:00
Sparbier Sportplatz 1
• Globetrotter gegen Hamburger Gerichte 1 am 16.4.07 19:15
Sparbier Sportplatz 2
• E.C.H. Will gegen e.on Hanse 3 am 23.4.07 um 18:00
Sparbier Sportplatz 2
• das taxi gegen Hamburger Gerichte 2 am 23.4.07 um 19:30
Sparbier Sportplatz 2.

11 Spiele an einem Tag auf den beiden Grandplätzen:

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 2. B gegen MSV Hamburg 1. B 14:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 3. D gegen HSV 2. D 12:45
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 7. D gegen TuS Osdorf 1. D 09:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 5. F gegen SG BorKum 2. F 12:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 6. F gegen Nienstedten 4. F 11:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 3. F gegen Halstenb. – Rell. 3. F 15:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 7. F gegen TuS Osdorf 2. F 10:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 8. F gegen Einigkeit 5. F 14:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 2. D gegen SC Pinneberg 2. D 10:15

Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 1. C-Mäd. 11er gegen Altona 93 1. C-Mäd. 11er 15:30
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 28.04.2007
Eimsbüttel 1. G gegen Halstenb. – Rell. 1. G 09:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG


Sonntag, 29.04.2007 
Eimsbüttel 1. D gegen Egenbüttel 1. D 09:30
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 29.04.2007
Eimsbüttel 1. E gegen Alsterbrüder 1. E 14:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 29.04.2007
Eimsbüttel 3. E gegen Alsterbrüder 4. E 13:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 29.04.2007
Eimsbüttel 4. E gegen SV Eidelstedt 6. E 12:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 29.04.2007
Eimsbüttel 7. E gegen Harksheide 7. E 11:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 29.04.2007
Herren, Kreisebene Hamburg
Eimsbüttel 2. gegen Polonia 1. 15:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 29.04.2007
Herren, Leistungsklassen C, Gebiet Kreisebene Hamburg
Eimsbüttel 2. gegen Polonia 1. 15:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG


Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 1. A gegen Alstert. / Langh. 2. A 11:15

Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 2. E gegen Germania 2. E 11:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 5. E gegen BU 4. E 10:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 6. E gegen Sternschanze 3. E 09:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 1. D-Mädchen gegen Bramfeld 4. D-Mäd. 10:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 3. G gegen Egenbüttel 2. G 12:00
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 3. B gegen SC Hamm 1. B 14:30

Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 05.05.2007
Eimsbüttel 4. C gegen SV Eidelstedt 3. C 13:00
Schiedsrichter: Club Deportivo Espanol
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 06.05.2007
Eimsbüttel 3. C gegen Alstert. / Langh. 3. C 12:30
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG


Samstag, 12.05.2007 
Herren, Kreisebene Hamburg
Eimsbüttel 2. gegen Condor 2. 15:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 13.05.2007 
Herren, Leistungsklassen C, Gebiet Kreisebene Hamburg
Eimsbüttel 3. gegen BSV 19 3. 13:00
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG


Samstag, 02.06.2007 
Eimsbüttel 5. D gegen Blankenese 2. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 02.06.2007
Eimsbüttel 6. D gegen West-Eimsbüttel 2. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 02.06.2007
Eimsbüttel 7. F gegen Glashütte 6. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 02.06.2007
Eimsbüttel 8. F gegen MSV Hamburg 2. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 03.06.2007
Eimsbüttel 2. G gegen Concordia 2. G
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Sonntag, 03.06.2007
Eimsbüttel 1. C gegen MSV Hamburg 1. C
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

XVII TORNEO SUDAMERICANO DE FÚTBOL 

2./9. Juni 2007, auf beiden Sparbierplätzen.

24 Spiele an einem Tag auf den beiden Grandplätzen:

Samstag, 09.06.2007 
Eimsbüttel 1. D gegen Hemd. / Bilsen 1. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 1. E gegen Halstenb. – Rell. 1. E
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 1. F gegen Epp. / Gr. Borstel 1. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 2. B gegen Urania 1. B
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 2. D gegen Altona 93 2. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 2. E gegen Altona 93 3. E
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 2. F gegen Komet Blankenese 3. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 3. D gegen Bramfeld 4. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 3. E gegen West-Eimsbüttel 2. E
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 3. G gegen SV Eidelstedt 2. G
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 3. F gegen Holm 2. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 4. D gegen SV Eidelstedt 5. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 4. E gegen TuS Osdorf 3. E
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 4. F gegen Nienstedten 3. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 5. F gegen Kickers Halstenbek 1. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 5. D gegen Blau-Weiß 96 5. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 5. E gegen Niendorf 9. E
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 6. E gegen Eintr. Norderstedt 3. E
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 6. F gegen Groß-Flottbek 1. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 7. E gegen West-Eimsbüttel 4. E
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 7. D gegen St. Georg-Horn 2. D
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 1. C-Mädchen 11er gegen HSV 1. C-Mäd. 11er
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 1. G gegen Hetlingen 1. G
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 09.06.2007
Eimsbüttel 2. G gegen Blau-Weiß 96 2. G
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG


Samstag, 16.06.2007 
Eimsbüttel 1. A gegen GSK Bergedorf 1. A
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 16.06.2007
Eimsbüttel 4. C gegen Rantzau 2. C
Sparbierplatz 1 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

Samstag, 16.06.2007
Eimsbüttel 8. F gegen Blankenese 3. F
Sparbierplatz 2 Bundesstraße 96 20144 HAMBURG

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Mittwoch, 4. Juli 2007

■ Es sind nur Kleinigkeiten, aber sie sind typisch für die Mentalität der ETV-Führung: Im ETV-Magazin vom Juni 2007 wird den Mitgliedern erneut der definitive Baubeginn des „Diakonieklinikums“ der Agaplesion AG angekündigt. Es ist die zehnte Vorhersage dieser Art seit 2002. Diesmal lautete sie: „Nach derzeitigem Stand wird davon ausgegangen, dass ab 1. Juli 2007 ein Spielfeld des Sparbierplatzes aus dem Spiel- und Trainingsbetrieb genommen wird“. Gemeint ist die erste Bauphase des von Senat & Agaplesion geplanten Klinikums. Bevor dieses auf dem öffentlichen Platz gebaut werden kann, müssen ein Umkleidegebäude und das Wohnhaus des Platzwartes abgerissen werden. Beide Gebäude stehen direkt am Rande des Platzes. An ihrer Stelle soll u.a. ein neues TAS-Gebäude entstehen, damit das bisherige, weil es dem geplanten Klinikum im Weg steht, abgerissen werden kann.

Die durch unser Foto vom 4. Juli 2007 widerlegte Ankündigung des ETV, „ab 1. Juli 2007“ werde ein „Spielfeld des Sparbierplatzes aus dem Spiel- und Trainingsbetrieb genommen“, ist nur ein weiteres Beispiel für die für diesen Verein so typische Mischung aus vorauseilendem Gehorsam und aggressivem Vereinsegoismus gegenüber öffentlichen Anliegen. Selbstverständlich würde Agaplesion, selbst wenn das möglich wäre, nicht am „1. Juli 2007“ beginnen. Der Klinikkonzern würde klug genug sein, den Beginn der Sommerferien am 12. Juli abzuwarten, wenn die meisten Leute, die den Platz benutzen, in Urlaub sind. Ob die Agaplesion AG aber überhaupt in der Lage sein wird, noch in diesem Sommer (oder in diesem Jahr) mit dem Bau ihres Krankenhausbunkers auf einer dann privatisierten Sportfreifläche anzufangen, ist überhaupt noch nicht abgemacht. Der „1. Juli 2007“ war gewiss ein Wunschdatum der klerikalen Privatisierer, mit denen sich der ETV verbündet hat. Der Verein verbreitet dieses Datum aber nicht zuletzt, damit sich die Betroffenen frühzeitig an die Ersatzplätze gewöhnen. Denn diese „Ausweichplätze“ liegen teilweise so weit entfernt (z.B. die Hagenbeckstraße), dass die Jugendlichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin fahren müssen. Das kostet Zeit & Geld und verleidet den Spaß am Sport. Tatsächlich sind schon die ersten Jugendlichen aus der Fußballabteilung des ETV ausgetreten. Sie suchen sich jetzt andere Vereine, die sie zu Fuß erreichen können.

Charakteristisch für den ETV ist an dieser servilen Ankündigung des Wollens anderer aber vor allem die Gleichgültigkeit gegenüber allen rechtlichen und politischen Voraussetzungen dieses Bauvorhabens. Als die Juni-Ausgabe des ETV-Magazins erstellt wurde, hatte noch nicht einmal die Eimsbütteler Bezirksversammlung den Bebauungsplan beschlossen (das geschah am 28. Juni 2007). Auch die Bürgerschaft hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Beschluss gefasst. Es hat den ETV schon bei seinen früheren Ankündigungen nicht interessiert, dass der Bau nur geplant, aber noch lange nicht durchgesetzt war. Immer wieder seit 2002 wurde behauptet, schon bald würde auf dem Platz ein Klinikum stehen. Man wollte damit den eigenen Leuten beweisen, dass Widerstand völlig zwecklos ist, da ja alles längst schon entschieden wäre. Auch deshalb will die ETV-Führung, dass endlich gebaut wird: Nach 5 Jahren haben sich die monotonen Prophezeiungen abgenutzt.

Auch wir bezweifeln nicht, dass die Bürgerschaft am Ende auch den Grundstücksdeal mit der Agaplesion AG absegnen wird. Wir wissen aber auch, warum die seit 24. April vorliegende Beschlussvorlage des Senats bis zum 3. Juli 2007 noch nicht abgestimmt werden konnte. Die Gründe sind auf unserer Bebauungseite unter der Rubrik „Grundstücksgeschäft“ nachzulesen.

Dass dem ETV diese Details egal sind, hat nicht nur mit seinem Vereinsegoismus, sondern ebenso viel mit seiner 100-jährigen obrigkeitshörigen Tradition zu tun. Für den ETV ist nur relevant, was „die Behörden“ wollen. Dass zwischen Wunsch und Ausführung seit Kaiser Wilhelms Gang ins Exil einige gesetzlich vorgeschriebene Zwischenschritte hinzu gekommen sind (zum Beispiel die soziale Abwägung), die wenigstens formal abgearbeitet werden müssen, hält man im ETV für nebensächlichen Kleinkram. Insofern kündet diese harmlose Terminangabe davon, welche autoritäre, obrigskeitsergebene Gesellschaft man sich im ETV wünscht. Weil sich am Ende jedoch heraus stellen wird, dass die gültigen Verordnungen, die dem Vorhaben im Wege stehen (Abwägung, Einhaltung von Grenzwerten, Finanzierbarkeit etc.) tatsächlich kein großes Hindernis für Senat & Agaplesion AG darstellen, wird dieses reaktionäre Gesellschaftsbild auch noch durch die heutige politische Wirklichkeit beglaubigt.

• ETV: Erziehung des Nachwuches zum Mitläufertum


Seit 2002 kündigt die Geschäftsführung des ETV alle 6 Monate den endgültigen Bautermin „an der Hohen Weide“ an. Die Botschaft: „Widerstand ist zwecklos“. 

Die ETV-Führung bemüht sich derzeit besonders intensiv darum, den Fußballnachwuchs auf die Vereinslinie einzuschwören. Schon die Neunjährigen werden dazu angehalten, die Privatisierung einer öffentlichen Sportfreifläche gut zu finden. Während kritische Trainer, die die ganze Geschichte der Auseinandersetzung in der Fußballabteilung kennen und sie auch weitervermitteln können, aus dem Verein gemobbt werden, setzt man linientreue Funktionäre wie Rainer Elling schon auf die Kleinen an. Drei neu eingerichtete websites für die Jahrgänge 1997, 1998 und 2000 stellen die Privatisierung und Bebauung des Sparbierplatzes als unvermeidliches Schicksal dar. Besonders rechts tritt dabei der Jugendfunktionär Elling auf, der sich nicht entblödet, die „Bauzeitung“ der Agaplesion AG zu verlinken, wo sich der Nachwuchs „informieren“ soll. Die neuen Mitglieder sollen von den jahrelangen Auseinandersetzungen möglichst nichts erfahren. Man setzt jetzt verstärkt auf nationalistisch gesinnte Eltern, die ihre Kleinen mit der Begründung zum ETV schicken, sie seien erst beim scharzrotgoldenen „Doitschland, Doitschland“ grölen während der WM 2006 auf die Idee gekommen, ihre Kinder zum Fußballsport anzumelden. Eine NDR-Sendung, die dieses Motiv in den Mittelpunkt stellt, ist z.B. auf der Homepage des ETV für den 1998er Jahrgang als Audio-Datei integriert. Solche Fußballnationalisten pflegen eine besonders eingefleischte Form von Autoritätsgläubigkeit. Sie haben es lieber, genauen Weisungen zu folgen als selbst das Hirn anzuschalten. Beim Fahnenschwenken leben sie ihren autoritären Charakter und ihre deutschen Sekundärtugenden – Ordnungswahn, Arbeitswut und Rigidität – aus. Wir haben immer gesagt, dass die Durchsetzung dieses Bauprojektes eine weitere gesellschaftliche Rechtsentwicklung begünstigt, weil dadurch Obrigkeitsglaube, die Bereitschaft zur Anpassung und Autoritätshörigkeit gestärkt werden. Das Bündnis zwischen Rechtssenat, Klerikalen und dem „Traditionsverein“ ETV hat politische Folgen: Während die Kräfte der Kritik und der Aufklärung denunziert und verdrängt werden, breiten sich die Dummdreisten und Duckmäuser aus, die erst im nationalen Kollektiv „mutig“ werden.

→ Eimsbütteler Turnverband – Fußball Jugend, www.etv-hamburg:
„Neue Trainingsorte für ein Jahr: Ab dem 1. Juli 2007 steht der Sparbierplatz 1 wegen Bauarbeiten [!] nicht mehr zur Verfügen, es kann aber für 1 Jahr mit dem Trainingsbetrieb auf andere Plätze aus[ge]wichen werden. Wir hoffen dann im nächsten Jahr nach den Sommerferien [28. August 2008], dass die neuen Plätze als Kunstrasenplätze wieder zur Verfügung stehen.“

→ ETV Fußball-Jugend Jahrgang 2000, www.etv2000.de : „Trainingszeiten: Nach den Sommerferien geänderte Trainingszeiten aufgrund von Baumaßnahmen [meint: aufgrund der Privatisierung] auf dem [öffentlichen] Sparbierplatz: Dienstag Gärtnerstr. (zwischen Wrangel- und Kottwitzstraße), Freitag Hagenbeckstraße (Wolfgang-Meyer-Sportplatz).“

→ Fußballjugend des ETV Hamburg Jahrgang 1998, www.etv98.de. Diese Seite geht mit ihrer (womöglich von der DKH GmbH bezahlten) Werbung für die „Bauzeitung“ der methodistischen Agaplesion AG besonders weit: „Hier findet man die nähreren Infos zum Bau [eines] neuen Klinikums auf dem Sparbierplatz“, wird dort (von dem ETV-Funktionär Rainer Elling) dreist behauptet. Gelesen haben den Eintrag bisher allerdings nur 17 Leute, denn noch wissen die meisten Jugendlichen, wo man sich wirklich informieren kann: Die Zahl der qualifizierten Hits dieser Jugendseite unseres weblogs liegt jedenfalls deutlich über 17 (-:

Die Chance, dass ETV-Vorsitzende, die solche Voraussagen treffen, die von diesem Verein mitbetriebene Privatisierung des Sparbierplatzes selbst noch erleben, war bisher gering. Das oben zitierte Statement gab Anfang 2006 die damalige ETV-Vorsitzende Iris Kleinert ab, die kurz darauf nach internen Machtkämpfen aus dem Verein austrat. Die Ja-Sager kommen und gehen, und sind bald vergessen. Sie sind nicht weiter aufgefallen. Aber all die vielen Ja-Sager zusammen, zumeist gedankenlose Leute, die nur dabei sein wollen, oft ohne greifbaren, darüber hinaus gehenden eigenen Vorteil, machen solche Projekte erst möglich (siehe die ganze Meldung am Ende der Seite Presse 2006-1.

Sonntag, 15. Juli 2007

■ Genau dort, wo seit 2004 nach dem Willen des Rechtssenats und des „Traditionsvereins“ ETV ein „Diakonieklinikum“ bereits stehen soll, wird Mitte Juli 2007 immer noch gespielt. Es hat doch etwas länger gedauert, bevor nach unseren Enthüllungen über die 8,4 Mio. Euro an versteckten Subventionen (siehe Bebauungsseite) das Grundstücksgeschäft zwischen Senat & Agaplesion AG vom Haushaltsausschuss der Bürgerschaft abgenickt werden konnte. Der erste Abschnitt der Bebauung der öffentlichen Fläche wird also frühestens im August beginnen können. Allerdings nur, wenn bis dahin die vom Senat angestrebte „Vorweggenehmigung“ im Bezirk abgenickt wurde. Aber auch dann wird die Agaplesion AG noch nicht alle Hürden genommen haben. Ganz abgesehen davon, dass wir uns noch eine – durchaus aussichtsreiche – Klage vorbehalten.

Mittwoch, 1. August 2007
■ Vier Wochen nach dem vom ETV angekündigten Baubeginn wird auf dem Sparbierplatz noch gespielt. Wegen der „unplanmäßigen“ Verzögerung des Finanzdeals, gibt es jetzt erhebliche Schwierigkeiten bei den Ausschreibungen, denn der geplante Baubeginn fällt nun mit einem Boom der Bauindustrie zusammen. Das treibt die Kosten. Mit den vorgesehen Finanzmitteln wird das klerikale Klinikum dahernicht, wie geplant, gebaut werden können. Auch die Bestechungsgeschenke an den ETV (die Tageszeitung „Die Welt“ sprach im August 2002 diskret von „Schmerzensgeld“) werden jetzt noch einmal nachkalkuliert. Weitere Spiele sind für das Wochenende angesetzt.


Im Hintergrund: das Krankenhaus Elim (mit „Schwesternwohnheim“), das jetzt der methodistischen Aktiengesellschaft Agaplesion gehört.

Diese Sportfläche ist seit dem 5. Juli 2007 privatisiert. Sie gehört jetzt ebenfalls der expandierenden Aktiengesellschaft Agaplesion.


Der Sparbierplatz nach seiner Christianisierung: Das Label „christliche Nächstenliebe“ ist in Deutschland eine Lizenz zum Gelddrucken. Das „Diakonieklinikum“, das auf diesem Platz (in gewollter Konkurrenz zur Uni-Klinik) schon bald gebaut werden soll, kostet offiziell 100 Mio. Euro (tatsächlich: 120 Mio). Der Eigenanteil der Agaplesion AG sollte, so hieß es noch vor wenigen Wochen in allen Medien und Senatsdrucksachen, bei 33 Prozent liegen. Nach den nun beschlossenen Grundstücksgeschäften, reduziert sich dieser Eigenanteil auf 14 %. Für rund 14 Mio. Euro erhält der Nächstenliebe-Konzern also einen Krankenhausneubau inklusive dem privatisierten Sparbiersportplatz. So ausgestattet, will die Agaplesion AG anderen Kliniken Patienten („Fälle“) abjagen und ihren Anteil am Hamburger Krankenhausmarkt ausbauen.

Samstag, 1. September 2007

Der Neubau des christlichen Klinikums auf dem Sparbier-Sportplatz kommt zügig voran, wie man auf diesem Foto sieht. „Baubeginn soll Anfang 2007 sein, mit der Fertigstellung wird 2009 gerechnet, sagte Hamburgs Oberbaudirektor Jörn Walter. Auch die [Privatisierungs-] Interessen des benachbarten Sportvereins ETV hätten kompromissfähige Berücksichtigung gefunden.“ (Pressemeldung der Nordelbischen Kirche vor einem Jahr)

Dienstag, 16. Oktober 2007

Am 16. Oktober 1906 erstürmte der als „Hauptmann von Köpenick“ bekannt gewordene Schustermeister Wilhelm Voigt das Rathaus des Berliner Bezirks Köpenick und verhaftete die fassungslose Obrigkeit. Mit seiner Tat machte der falsche Hauptmann den deutschen Untertanengeist in der ganzen Welt lächerlich. Bild: Trainingsspiel am 16. Oktober 2007 auf dem Sparbiersportplatz – über drei Monate nach dem „definitiven Baubeginn“, den der ETV wieder einmal untertänigst im Auftrag der Agaplesion AG angekündigt hatte. Aus der Bebauung wird aber auch im Jahr 2007 nichts werden. Das ist peinlich für den servilen ETV-Vorstand, der von der Privatisierung der öffentlichen Fläche profitieren will.

Donnerstag. 1. November 2007

Die Vorweggenehmigung für den Bau des DKH auf dem öffentlichen Platz liegt seit 22. Oktober vor. Seit dem 23. Oktober könnte also gebaut werden. Auf eine Baugenehmigung muss jetzt nicht mehr gewartet werden. Aber die Agaplesion AG hat erst seit dem 10. Oktober einen neuen Architekten (siehe dazu unter „Presse 2007-2“) und noch keine Baufirmen. Der öffentliche Platz wird mehr denn je genutzt.

Samstag, 1. Dezember 2007

„Jetzt geht‘s los: … eventuell bereits im Dezember 2007 wird das Umkleidehaus auf den Sparbierplätzen abgerissen“. Dann beginnen die Ausschachtungsarbeiten. (ETV-Magazin, Dezember 2007). Die ETV-Geschäftsführung wünscht sich die Privatisierung und Bebauung des öffentlichen Sparbier-Sportplatzes noch sehnsüchtiger herbei als die Agaplesion AG. Der ETV fürchtet, dass man ihn nach den Hintergründen der Verzögerungen fragen könnte. Dann käme zur Sprache, dass dieses Klinikum in Alten Eichen in Stellingen geplant war und dass der Plan einer Bebauung des Sportplatzes erst nach Geheimverhandlungen zwischen ETV und der Agaplesion AG weiter verfolgt werden konnte. Die Agaplesion AG und der ETV wollen sich den Sparbier-Sportplatz als gemeinsame Privatisierungs-Beute teilen. Vereinsintern malt der ETV-Vorstand die Vorteile der Bebauung in leuchtenden Farben und versucht so seine Mitgieder zu Mitwissern und Mitgewinnern zu machen, um sie gegen gegen das öffentliche Interesse an einer allgemein zugänglichen Freifläche zu mobilisieren.

Jedoch: Auch 2007 ist die öffentliche Fläche noch nicht bebaut. Der Widerstand gegen dieses Vorhaben ist seit fünf Jahren erfolgreich.

■ 1927Ballspiel vor dem gerade eingeweihten Krankenhaus „Elim“. Die Klinik entstand als Vorrzeigeprojekt und wirtschaftliche Basis einer auf den amerikanischen Prediger Robert Pearfall Smith zurückgehenden „Erweckungsbewegung“ mit dem Namen „Christliche Gemeinschaft Philadelphia“, einer aggressiv auftretenden evangelistischen Gruppe mit rund 3000 Mitgliedern. 1920 benannte sie sich in „Christliche Gemeinschaft Hamburg“ um, 1934 in „Freie Evangelische Gemeinde“. Ihr Chefprediger Friedrich Heitmüller, ein stadtbekannter Demagoge, trat 1933 der NSDAP bei. Mehrere Spiel- und Sportplätze mussten der Klinik damals schon weichen. Was die zeitgenössische Zeichnung mit den kickenden Jugendlichen nicht erahnen lässt: Das Elim versuchte bereits wenige Jahre nach der Eröffnung auch in den Erbpacht-Besitz des Restplatzes zu kommen. 

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